Was ist Rehasport?
Rehasport ist Bewegung in der Gruppe – unter Anleitung, gezielt für Ihre Beschwerden und von der Krankenkasse bezahlt. Er hilft, nach einer Krankheit oder Operation wieder in Schwung zu kommen und Beschwerden dauerhaft in den Griff zu bekommen.
Ziel: Hilfe zur Selbsthilfe
Im Rehasport verbessern Sie Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit – und gewinnen Sicherheit und Selbstvertrauen. Ziel ist, dass Sie auch danach selbstständig in Bewegung bleiben, zum Beispiel weiter in unserer Gruppe.
So bekommen Sie Rehasport
- Verordnung: Ihre Ärztin oder Ihr Arzt verordnet Rehasport auf dem Formular „Muster 56“. Nach einer Reha der Rentenversicherung verordnet ihn die Reha-Klinik.
- Kostenübernahme: Die Krankenkasse übernimmt die Kosten. Viele Kassen genehmigen die Verordnung vorher, bei manchen – etwa der AOK Bayern – ist das nicht mehr nötig. Fragen Sie im Zweifel Ihre Kasse.
- Anmeldung: Mit der Verordnung melden Sie sich bei uns an – siehe Kontakt & Anmeldung.
Wie lange?
- In der Regel 50 Übungseinheiten in 18 Monaten, bei bestimmten schweren Erkrankungen mehr.
- Herzsport: in der Regel 90 Übungseinheiten in 24 Monaten.
- Eine Übungseinheit dauert mindestens 45 Minuten, im Herzsport mindestens 60 Minuten. Bis zu zwei Einheiten pro Woche sind möglich.
Sicherheit beim Herzsport
Herzsportgruppen werden von einer Ärztin oder einem Arzt betreut, die Übungsleiter haben eine besondere Ausbildung für den Herzsport.
Auch ohne Verordnung
Sie haben keine Verordnung oder Ihre Einheiten sind aufgebraucht? Dann können Sie als Selbstzahler bzw. als Vereinsmitglied weiter mitmachen. Sprechen Sie uns an.
Rechtsgrundlage
Seit dem 1. Juli 2001 haben Sie einen Rechtsanspruch auf Rehasport. Er ist im Sozialgesetzbuch IX als ergänzende Leistung zur Rehabilitation geregelt; Einzelheiten legt die Rahmenvereinbarung der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) fest. Unsere Gruppen sind über den Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern (BVS) anerkannt.